Datenbasierter Buchhandel

So letzte Woche gab es keinen Beitrag, war beschäftigt mit Arbeitssuche und dem Erwerb von ein paar neuer Gadgets für mein Smart Home:

Arduino: Check – Auf dem Arduino Day mal nen Einsteiger-Workshop gemacht – inzwischen schon lustige Dinge wie Keyboard oder Theremin gebaut, oder hier das Is-This-A-Readworthy-Book-Meter (s.u) – Einfach auf das Backcover legen, Knopf drücken, und die Platine sagt dir, ob’s ein gutes Buch ist 🙂 IMG_0676

Nähmaschine: Check – Nur noch rauskriegen, wie man den Faden auf die Spulen kriegt.

Staubsaugerroboter: Süßes Tribble-ähnliches Gadget für 53 € bei http://www.japantrendshop.com – noch zu bestellen

Hygrometer (Messgerät zur Kontrolle der Feuchtigkeit): bestellt

Solar-Panel für den Gadget-Park: für 129 bei https://shop.changers.com/eu/

Der Rest, was man so braucht – steht ja im Fablab 🙂

Freifunk-Router: Steht noch im Humanist Lab, Ende der Woche hoffentlich repariert.

 

>>> Eigentliches Thema des heutigen Artikels: Data-Based Social Bookselling.

Dazu nochmal kurz im Vergleich die Frage: Worauf beruhen Buchempfehlungen?

bei Amazon: Kaufentscheidungen+Gewinnstreben

beim Buchhändler um die Ecke: Bestsellerliste+Verlagsinformationen+5 Minuten Verkaufsgespräch+Menschenkenntnis+persönliche Erfahrung+Gewinnstreben

aus dem Freundeskreis: Einschätzung der Persönlichkeit+eigene Leseerfahrungen+Freundschaftliches Interesse

in Buchempfehlungscommunitys: Auf Profilinformationen basierende Ähnlichkeit+persönlich gefärbte Leseerfahrungen+Geltungsbedürfnis

Alles irgendwie schon sehr gute Möglichkeiten, aber noch nicht optimal.. Oder kriegt ihr von einer dieser Quellen schon jeden Tag 10 Empfehlungen für Bücher, die euer Leben verändern? Geschichten, die so vielfältig und eindrücklich sind wie eure eigenen Träume?

Daher mal ein Vorschlag für Menschen mit Big-Data-Anschluss, wie eben das gehen könnte: Data-Based Social Bookselling Ein Buchempfehlungsexperte – egal ob Buchhändler, Verlagsmensch oder Power Reader – hat Zugriff auf folgende Pools:

  • Profilinformationen Social Media
  • Profilinformationen Buch-Communitys
  • vom eReader getrecktes Leseverhalten
  • eine Möglichkeit zu strukturiertem Zugang zu Verlagsinformationen
  • optimalerweise noch eine Beziehung/eine Portion Menschenkenntnis/oder ein Interesse an der anderen Person
  • ein bisschen Talent diese Ressourcen zu nutzen

=> Tadaa!  Die geilsten Buchempfehlungen ever (Anstatt Algorithmen zu bauen, die menschliche Entscheidungsprozesse nachbauen, gebt doch lieber den Menschen einfachen Zugriff auf die richtigen Daten, oder nicht?)

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